Übergabe und Delegation
Hier geht es um Übergabe und Delegation. Wenn KI im Arbeitsalltag sinnvoll unterstützen soll, muss klar werden, wie Aufgaben, Rollen und Erwartungen sprachlich übergeben werden. GK2 macht sichtbar, dass Ergebnisse nicht zufällig besser oder schlechter ausfallen, sondern stark davon abhängen, wie eine Aufgabe beschrieben, gerahmt und präzisiert wird. Der Kurs fragt deshalb sehr konkret: Welche Informationen braucht ein System, damit aus einer offenen Anfrage eine brauchbare Arbeitsanweisung werden kann, und woran merkt man, dass eine Übergabe noch zu unklar bleibt?
Im Kurs wird bearbeitet
Bearbeitet werden Prompt-Logik, gute und schwache Anweisungen, Rollen, Zielvorgaben, Kontext, Beispiele, Nachschärfung sowie der Umgang mit unklaren, schwachen oder ausweichenden Antworten. Dazu kommen technische und praktische Aspekte, die im Alltag oft entscheidend sind: Wie viel Kontext ist sinnvoll, wann ist eine Aufgabe zu offen, wann helfen Beispiele, und wie verändert sich ein Ergebnis durch Iteration? Der Kurs zeigt nicht nur gelungene Formulierungen, sondern macht auch sichtbar, warum viele Anfragen scheitern, warum Ergebnisse zu allgemein bleiben und an welchen Stellen sprachliche Präzision den Unterschied macht.
Was Teilnehmende mitnehmen
Teilnehmende entwickeln ein besseres Gefühl dafür, wie KI angesprochen werden muss, wie Ergebnisse präziser werden und woran sich gute von schwachen Übergaben unterscheiden. Sie verstehen klarer, warum Kontext, Rollen, Beispiele und Zielvorgaben die Qualität einer Antwort beeinflussen und wie durch Nachfragen oder Umformulierungen bessere Resultate entstehen. Damit wächst die Sicherheit, KI nicht nur auszuprobieren, sondern bewusster, strukturierter und nachvollziehbarer in eigene Arbeitsprozesse einzubeziehen.
Hilfreich
Hilfreich sind kleine Aufgaben, Textbeispiele oder wiederkehrende Situationen aus dem eigenen Arbeitsalltag. Besonders gut eignen sich Fälle, in denen bisher unbefriedigende Antworten entstanden sind, Ergebnisse zu allgemein blieben oder unklar war, wie eine Aufgabe überhaupt an KI übergeben werden sollte. Solche konkreten Situationen helfen dabei, die Logik guter und schwacher Anweisungen direkt nachvollziehbar zu machen.
Worauf es vorbereitet
Dieser Teil bereitet auf bewusstere Kommunikation mit KI-Systemen, auf bessere Rückfragen und auf verlässlichere kleine Arbeitsabläufe vor, die im dritten Grundkurs weitergeführt werden. Nach GK2 ist klarer, wie Aufgaben sinnvoll übergeben, Ergebnisse verbessert und Antworten Schritt für Schritt weiterentwickelt werden können. Dadurch entsteht die Voraussetzung für einen reflektierten Umgang mit KI, der über einzelne Anfragen hinausgeht.